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Die Pfarrkirche von Kastelruth
Die Pfarrkirche zu St. Peter und Paul in Kastelruth aus klassizistischer Epoche. Sehenswert ist im Inneren ein spät klassizistischer Hochaltar (1882) mit einem Marmortabernakel. Zur Urpfarre gehören die Kirchen und Filialen von St. Michael am Panider Sattel, dem Übergang nach Gröden; St. Leonhard in Pufels, St. Magdalena in Tagusens; Waidbruck am Fuß der Trostburg, St. Oswald; St. Vigil im Tale; Seis am Schlern und St.Valentin mit der Seiser Mm. Eigenständige Pfarreien wurden: 1919 Pufels, 1974 Seis mit St. Vigil und 1976 Waidbruck.
Der Kirchturm von Kastelruth
Die Kastelruther haben mit 82 m nicht nur den höchsten Kirchturm weitum, sondern auch, so sagt man, das schönste Geläute. Ihr besonderer Stolz aber war seit jeher ihre große Glocke im Turm. Diese "Große" lobten sie bei jeder passenden Gelegenheit. Dies ärgerte die Nachbarn ringsum derart, dass die Lajener Burschen beschlossen den prahlsüchtigen Kastelruthern eins auszuwischen...
St. Valentin
Das Valentins Kirchlein ist einmalig schön gelegen (1244 erbaut). An der Südseite sehen wir interessante Wandgemälde aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Eingebettet in liebliche Wiesenlandschaft, umgeben vom Puflatsch und den bizarren Formen des Schlernmassivs, bietet St. Valentin eine Landschaftliche Schönheit eigener Art, die wohl kaum sonst irgendwo vorzufinden ist.
St. Oswald
Das gleichnamige Kirchlein wird 1234 namentlich erwähnt. Aus jener Zeit stammt noch der Turm, der Chor aus dem Jahre 1400 und das Langhausgewölbe, laut Jahreszahl, aus dem Jahre 1521. Sehenswert ist das an der nördlichen Chorwand befindliche Bild der Kreuzigung aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. In dieser Gegend wächst eine Grasart, die feine, blaßgelbiche Federchen bildet. Dieses Gras wird von Schützen und Musikanten als Hutschmuck zur Tracht getragen. (z.B. Musikkapelle Seis).
St. Vigil
Das Kirchlein in St. Vigil wurde 1353 erbaut. Durch Erdrutsch und Steinschlag zerstört, wurde es im 15. Jh. Wieder errichtet. Sehenswert ist der Altar aus dem frühen 16. Jh. Leider mußten die Skulpturen aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Interessant sind die Figuren und grotesken Masken, welche die Konsolen schmücken.
St. Katharinakirchlein in Völser Aicha
Von der 1293 erwähnten Kirche sind nur mehr die Mauern des Langhauses und der untere Teil des Turmes erhalten. Um 1500 wurde das Sterngewölbe errichtet und der beiderseits abgeschrägte Triumphbogen hinzugebaut. Besonders sehenswert ist das Wandgemälde an der südlichen Außenwand, das Szenen aus der Legende der heiligen Katharina zeigt.
Peterbühl-Kirchlein
1371 wird "St. Peter am Bichl" erstmals erwähnt. Der Ursprung der Kirche liegt aber sicherlich im 12. oder 13. Jh. In den Jahren 1498 und 1507 wurden Umbauten vorgenommen. Das Seitenportal wurde hierbei verändert. Nach einem Brand im Jahre 1862 wurde der Turm neu eingedeckt. Die Kirche kennzeichnet ein Rundbogenportal mit polygonalem Sturz und ein Spitzbogenfenster. Der Flügelaltar von St. Peter entstand um das Jahr 1510.

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