Burgen, Schlösser und Ruinen

Schloss Prösels

Mit Schloss Prösels hat sich Leonhard von Völs ein Denkmal gesetzt. In der 1517 fertig gestellten Schlossanlage wohnte der glanzvolle Landeshauptmann an der Etsch und Burggraf zu Tirol bis zu seinem Tod im Jahre 1530. Nach viereinhalb bewegten Jahrhunderten mit einer langen Reihe von Schlossherren fand der Prachtbau eine öffentliche Bestimmung. Seit 1981 im Privatbesitz des „Kuratoriums Schloss Prösels“, zieht das architektonische Juwel alljährlich Tausende von Besuchern an, die sich die bestens erhaltene Burg ansehen, an einer der vielen darin angebotenen Veranstaltungen teilnehmen oder ein Fest besuchen wollen. Im Jahr 2004 ließen sich über 15.500 Besucher von einer fachkundigen Führung durch das Schloss begleiten. Auch bei den 72 Veranstaltungen mit über 14.000 Gästen waren der Schloss-Michl und seine Frau Steffi die Hauptansprechpartner.

Oswald's Burg
Der Minnesänger Oswald von Wolkenstein hat als elterliches Erbe ein Drittel der Burg Hauenstein bei Seis erhalten. Besitzer der anderen zwei Drittel war der Ritter Martin Jäger, dem infolgedessen auch zwei Drittel all jener umliegenden Bauernhöfe zustanden, die zur Burg gehörten. Beide ließen die Burg außer Acht, bis Oswald Margarete von Schwangau heiratete. Und da begann auch schon der Kampf um die Burg.

Ruine Salegg
Mitten im Wald erheben sich auf einem Hügel südlich von Seis die wenigen Reste der Burg Salegg. Auf der selben Höhe liegt auch Hauenstein, die Burg des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Einst soll ein unterirdischer Gang die beiden Schlösser, die eine halbe Stunde Fußmarsch trennt, verbunden haben. In diesem Gang sollen große Schätze von Gold und Silber einst gelegen haben.

Die Trostburg
Hoch über dem Eingang ins Grödental steht die Trostburg. Auf der anderen Seite des Eisacks, in Kollmann, befindet sich die alte Zollburg Herzog Sigismunds des "Münzreichen". Die beiden Burgen sollen unterirdisch miteinander verbunden sein. Wenn die Herren auf der Burg in Gefahr gerieten, stiegen sie durch diesen unterirdischen Gang, und kamen bei Kollmann wieder unversehrt zu Tage.

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